| • Exist 2 Inspire - Kapitel 20 | ||
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Autobiografie in Motion (Teil 01) The Hardy Boyz: Exist to Inspire Das Leben der Jungs - Part 1 Kapitel: Cameron Matt und Jeff Hardy schreiben... Matt: Jeff und ich haben sehr viele Brüder getroffen, die uns erzählten, dass sie eifersüchtig aufeinander sind, aber wir waren sofort eng verbunden. Ich war total glücklich einen kleinen Bruder zu haben. Wir waren die besten Freunde. Jeff: Wir waren Kumpel. Wir machten alles gemeinsam. Der Altersunterschied war nicht so groß - drei Jahre ist nicht wirklich viel - und so verstanden wir uns einfach hervorragend. Matt: Wenn man aufwächst, wo wir aufgewuchsen, ist man gezwungen Freunde zu sein. Wir waren so ziemlich das einzige, was wir hatten. Unser Zuhause ist ein Stück Land, welches seit 1919 im Besitz der Familie Hardy ist, 100 Morgen wunderschöner Pinienwald im Herzen von Cameron, North Carolina. Jeff: Unser Dad - Gilbert Hardy - war ein Tabak-Farmer. Seine Einstellung zum Leben war die, dass man um 5:00 Uhr am Morgen aufsteht und zur Arbeit geht. Wenn die Sonne untergeht, geht man schlafen. Am nächsten Tag wird einfach das gleiche gemacht. Matt: Da wir eben so isoliert waren, mussten Jeff und ich uns selbst unterhalten. Es ist unglaublich, wieviel Zeit wir in den Wäldern verbrachten. Wir streiften über unseren Grund und Boden, versteckten uns überall. Irgendwie glaubten wir, Dad würde uns nicht finden, aber irgendwie wusste er immer wo wir steckten. Jeff: Wir freuten uns immer total, wenn wir unsere Grandma Moore besuchten. Wir hatten einen großen braunen Kastenwagen, wir sprangen hinten hinein und los ging die "Grandma Sonntagstour". Das war für uns großartig, weil wir einige Cousins hatten und immer wenn andere Kinder zum spielen kamen, war es für uns ein großer Spaß. Matt: Der Cousin, der uns am nahsten stand war Jim Willeford, der von allen "Little Jim" genannt wurde. Seine Mutter ist die Schwester unserer Mom. Sie leben in Houston, TX, aber sie kamen ein paar Mal im Jahr zu Besuch. Wann immer Jim herkam, waren wir zusammen und hatten eine gute Zeit, machten die Dinge, die Jungs so taten. Was gewöhnlich beinhaltete in Schwierigkeiten zu kommen. Jeff: Einer unser anderen Cousins, Daniel Freeman, kam ebenfalls zu Besuch. Wir gingen raus, betraten widerrechtlich die Wälder, erforschten die Gegend bei den Flüssen, suchten nach Krebsen, diese Sachen halt. Wir hatten sogar einen Namen für unsere kleine Gruppe - ''The Adventures''. Seit ich mich erinnern kann, hatten Matt und ich eine sehr aktive Fantasie-Welt für uns entwickelt. Wir bauten ein Clubhaus, entwarfen kleine Comic Bücher; in denen wir wie die fantastischen Vier waren und jeder von uns hatte eine andere Kraft oder Fähigkeit. Matt war der mächtige Anführer, er konnte zwanzig Tonnen heben. Ich war elastisch wie Reed Richards. Jim war sehr schnell, wie Quicksilver von den Avengers und Daniel war super-stark, noch stärker als Matt. Natürlich wollten wir alle fliegen. Matt: Jeff und ich hatten uns immer ein Clubhaus vorgestellt, indem man sogar wohnen könnte. Unser Dad hatte diese großen 20x10 ft großen Plastikteile, die er benutzte um den Tabak abzudecken, nachdem der Tabak getrocknet und in die Scheune gebracht wurde. Wir stibitzten einen Teil, gingen in den Wald und nagelten sie zu kleinen Verstecken zusammen. Wir wussten, dass wir sie nicht an die Pinien nageln sollten, weil wir sie ruinieren würden, aber ab und zu taten wir es trotzdem. Jeff: Wir gingen bis zum äußersten Rand der Wälder und dachten, dass uns Dad nie finden wird. Zwei Wochen später wurde unser Dad sauer: "Ich dachte ich hätte euch Jungs gesagt, keine Nägel in die Bäume zu schlagen." Es war unglaublich, woher weiß er das? Matt: Die Straße von unserem Besitz runter ist das Cameron Boys' Camp. Es ist ein riesiges Grundstück, mehr als 900 Morgen, und es wird von den ''Baptist Children Home of North Carolina'' geführt. Sie bieten eine alternative Ausbildung für schwierige Kinder an. Sie haben dort einen großen See und eine sehr coole Seilbahn. In etwa so was wie ein Ski Lift, wo man an der Spritze eines Hügels startet und dann an einem Seil runter ins Tal fährt. Wir liebten es, da man hoch in der Luft startete und dann sehr schnell auf den Boden fiel. Wann immer das Camp geschlossen war schlichen uns wir dort hinein und fuhren auf diesem Teil. Einmal als ich 10 Jahre und Jeff 7 Jahre alt war, kam Little Jim zu Besuch. Wir liefen umher, spielten in den Wäldern und Jim schlug vor: "Hey, lasst uns doch auf der Seilbahn fahren." "Cool," sagte ich. "Wir waren schon lange nicht mehr da." Die Leute vom Boys' Camp schlugen einen Weg auf der Hügelseite, so dass man die Seilbahn ohne Hindernis benutzen konnte. Dieses Mal stellte wir fest, dass sie es nicht getan hatten. Das Seil hing durch und sie hatten alles wild wachsen lassen, es gab kleine Bäume und Büsche und Dornensträucher im Weg. Trotzdem entschieden wir, es zu machen. Jim und ich fuhren gemeinsam runter, er hielt sich oben am Seil fest und ich war unter ihm. Wir fuhren los, und das Seil wurde immer schlaffer. Wir hingen soweit runter, dass Jim's Beine gerade noch so über den Büschen waren. Da ich mich unter ihm befand, fuhr ich direkt durch die ganzen Dornen-Sträucher. Es war so unglaublich! Ich riss meine Klamotten in Fetzen, dann meine Haut. Ich schrie: "Awwwwwwwww!!" Ich muss ungefähr zweihundert Schnittwunden gehabt haben. Ich habe mich einfach aufgeschlitzt. Jeff: Ich habe sie herunterfahren sehen und dachte: ''Wo ist Matt geblieben?'' Er verschwand einfach in den Büschen. Es war wie in einem Cartoon, wenn jemand durch eine Wand geht und Du seine Silhouette siehst. Anschließend blutete er überall. Ich wollte einfach zurückgehen. Matt: "Mach weiter Mann," sagten Jim und ich. "Versuch es. Es wird gehen, wenn nur einer von uns dranhängt." Jeff: Es wäre großartig, wenn jemand vom Boys' Camp dies hier lesen würde und herausfindet, wie oft wir da hineingeschlichen sind. Es gab einen ziemlich großen Sprungturm am See. Er muss wohl ungefähr 20 ft hoch gewesen sein, und wir liebten es von dort ins Wasser zu springen. Es ist seltsam, wenn man sich einige Dinge anschaut, die wir heute so machen, weil wir diese angstlose Einstellung schon immer hatten. Ich hatte echt mehr Angst davor geschnappt zu werden. Matt: Wir waren wirklich raffiniert, dort hineinzukommen. Aber wenn es darum ging, gefährliche Dinge zu tun, haben wir nie gezögert. Wenn wir gefallen wären, hätten wir uns umbringen können, aber wir haben nie gezögert. Jeff: In der Schule war ich immer derjenige, der sehen wollte, wer vom höchsten Punkt herunterspringen kann. Ich erinnere mich daran, als ich das erste Mal von der Rückseite unseres Hauses sprang. Eine lange Zeit erschien es mir so hoch, aber als ich größer wurde, Zentimeter für Zentimeter, erschien es nicht mehr so angsteinflössend. Als ich schließlich sprang, war es keine wirklich große Sache. Matt: Da gibt es etwas bei uns beiden - bei Jeff noch mehr als bei mir - wir sind Adrenalin- Junkies. Wir haben es schon immer geliebt, gefährliche Dinge zu tun. Es gibt da einen Baum in unserem Wald, der hat eine große flache Stelle in den Zweigen. Für eine lange Zeit schauten wir zu diesem Baum hoch und dachten es wäre cool wenn wir dort hochkommen könnten, um dort zu hocken. Wir nagelten Holzstücke an den Baum, damit wir hinaufklettern konnten. Wir kamen an einem Punkt, wo wir nichts mehr annageln konnten. Wir hatten ein Seil und banden es fest, so dass wir an diesem Seil hochklettern konnten. Es dürften gute 45ft hoch gewesen sein, aber es hat uns keine Angst gemacht. Jeff: Ich weiß, dass die Leute vermuten, wir wären furchtlos, dass wir verrückte Draufgänger sind, aber ich spüre immer noch Angst in mir. Es geht einfach nur darum diese Angst zu überwinden und das zu tun, wovor Du Angst hast. Ich bin immer etwas ängstlich, wenn ich von irgendwo herunterspringe, weil ich über die Konsequenzen nachdenke. Doch wenn es passiert ist, und ich nicht verletzt bin, das ist der Erfolg. Matt: Im Gegensatz zu Jeff basiert mein Wille, gefährliche Dinge zu versuchen, nicht auf Angst. Mir geht es nur um die Herausforderung. Das schlimmste, was jemand zu mir sagen kann ist, dass ich etwas nicht tun kann. Das macht mich total verrückt, und ich gebe nicht auf. Niemals! Wenn jemand zu mir sagt: "Das kannst Du nicht machen, weil Du Angst hast," ist meine Reaktion: "Schau her." Es geht in vielerlei Hinsicht um Stolz, da ich es liebe den Leuten das Gegenteil zu beweisen... Weiter zu Kapitel 2 Copyright © 2003 The Hardy Boyz & World Wrestling Entertainment, Inc. Übersetzung: 2003 by Gillimaus - German Hardy Boyz Fanteam | ||
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